Nach der Trennung sicher sein, dass niemand mehr mitliest oder Sie ortet
Gemeinsame Konten, geteilte Standorte, ein vergessenes AirTag in der Tasche: Nach einer Trennung bleiben oft digitale Verbindungen bestehen, die niemand mehr will. Wir prüfen Ihre Geräte und Konten systematisch und helfen Ihnen, diese Verbindungen sauber zu trennen.
Wenn Sie sich akut bedroht fühlen
Geht es um mehr als Unsicherheit – um Drohungen, Nachstellung oder Angst vor Ihrem:Ihrer Ex-Partner:in – holen Sie sich bitte zuerst Unterstützung, bevor Sie an Ihren Geräten etwas verändern. Das Entfernen einer Überwachung kann der anderen Person auffallen und die Lage verschärfen. Diese Stellen helfen kostenlos und vertraulich:
In akuter Gefahr: Polizei 133 (oder 112)
Frauenhelpline gegen Gewalt — 0800 222 555
Rund um die Uhr, kostenlos und anonym – auch bei Stalking und Kontrolle. frauenhelpline.atMännernotruf — 0800 246 247
Rund um die Uhr, kostenlos und anonym. maennernotruf.atOpfer-Notruf — 0800 112 112
Zentrale Anlaufstelle für Opfer von Straftaten (Mo–Fr 8–20 Uhr). opfer-notruf.atGewaltschutzzentren Österreich — 0800 700 217
gewaltschutzzentrum.at
Sie müssen das nicht allein klären. Den technischen Teil gehen wir auf Wunsch später gemeinsam an – in Ruhe und in der richtigen Reihenfolge.
Erkennen Sie sich wieder?
Eine Trennung beendet die digitale Verbindung nicht automatisch. Vielleicht trifft etwas davon auf Sie zu:
Sie und Ihr:e Ex hatten dieselbe Apple-ID oder ein gemeinsames Google-Konto.
Ihr Standort wird womöglich noch geteilt – über „Wo ist?" / Find My oder Google Maps.
Sie finden ein AirTag, das Ihnen nicht gehört, oder Ihr iPhone meldet einen unbekannten Tracker.
Ihr:e Ex-Partner:in kennt noch Passwörter, PINs oder die Antworten auf Ihre Sicherheitsfragen.
Smart-Home, Familienfreigabe, Streaming, Cloud-Speicher – vieles läuft noch zusammen.
Sie haben den Eindruck, beobachtet zu werden, können ihn aber nicht belegen.
Geteilte Technik überdauert Beziehungen häufig. Ob tatsächlich etwas mitläuft, lässt sich überprüfen – und beheben.
Was Sie selbst prüfen können
Wichtig: Wenn Sie Angst vor Ihrem:Ihrer Ex-Partner:in haben, verändern Sie noch nichts. Manche Schritte sind für die andere Person sichtbar.
Standort-Freigaben: iPhone → „Wo ist?" → „Personen" und „Mein Standort". Android/Google → Google Maps → Standortfreigabe. Alte Freigaben entfernen.
Angemeldete Geräte: Apple-ID (appleid.apple.com) bzw. Google-Konto (myaccount.google.com → Sicherheit) öffnen, fremde Geräte abmelden, danach Passwort ändern.
Unbekannte Tracker: Das iPhone warnt automatisch vor unbekannten AirTags. Unter Android hilft die App „AirGuard". Auto, Taschen und Jacken auch physisch absuchen.
Familienfreigabe / Family Link auflösen, wenn sie nicht mehr gewollt ist.
E-Mail: Posteingang auf Weiterleitungen und Regeln prüfen.
Chats: Verknüpfte Geräte in WhatsApp, Signal oder Telegram kontrollieren – die Schritt-für-Schritt-Selbstprüfung dazu finden Sie unter WhatsApp gehackt oder mitgelesen?
iPhone-Profile: Einstellungen → Allgemein → „VPN & Geräteverwaltung" auf unbekannte Konfigurationsprofile kontrollieren.
Sieht danach alles sauber aus, brauchen Sie uns vermutlich nicht. Bleibt ein ungutes Gefühl, oder finden Sie Dinge, die Sie nicht einordnen können, prüfen wir nach.
Wann ein professioneller Check sinnvoll ist
Sie finden Hinweise, können sie aber nicht sicher deuten.
Trotz Passwortwechsel weiß Ihr:e Ex-Partner:in Dinge, die er:sie nicht wissen sollte.
Es läuft ein Trennungs-, Obsorge- oder Unterhaltsverfahren und Sie wollen auf Nummer sicher gehen.
Sie wollen die Prüfung einmal fachlich und vollständig erledigt wissen.
Steht der Verdacht im Vordergrund, dass eine Spionage-App auf dem Handy läuft, finden Sie die passende Selbstprüfung unter Wird mein Handy überwacht?
Wie wir helfen
In den meisten Fällen können wir Ihnen mit folgendem Ablauf Klarheit schaffen:
Strukturierte Prüfung Ihrer Geräte (Smartphone, auf Wunsch Tablet/Laptop) auf Überwachungs-Apps, Stalkerware und versteckte Tracker.
Durchsicht der zentralen Konten – Apple-ID/Google, E-Mail, Cloud, Familienfreigaben, Standortdienste – auf fremde Zugriffe und offene Verbindungen.
Gemeinsames, sauberes Trennen dieser Verbindungen, Schritt für Schritt, ohne dass Wichtiges verloren geht.
Eine verständliche, auf Wunsch schriftliche Zusammenfassung: was geprüft wurde, was gefunden wurde, was zu tun ist.
Zur Abgrenzung: Es handelt sich um einen Sicherheits-Check, nicht um ein gerichtsverwertbares Sachverständigengutachten. Müssen Beweise für ein Gerichtsverfahren gesichert werden, ist das ein eigener, aufwendigerer Weg. Wir sagen Ihnen offen, wenn Ihr Fall dorthin gehört.
Erfahrung aus der Arbeit für Gerichte und Behörden
Hinter Skarpa stehen Sachverständige für Digitalforensik, die regelmäßig für Gerichte und Behörden tätig sind. Dieselbe sorgfältige, nachvollziehbare Arbeitsweise, die vor Gericht Bestand haben muss, liegt auch dem Geräte-Check zugrunde – in der für Ihr Anliegen passenden Größenordnung.
Wir berichten, was wir feststellen. Und wir empfehlen keine große Untersuchung, wenn ein kleiner Check genügt.
So läuft es ab
Anfrage – Nutzen Sie unser Formular und schildern Sie Ihre Situation in Stichworten.
Kostenpflichtige Erstberatung – wir klären, ob der Check für Sie passt, wie viele und welche Geräte und Konten zu berücksichtigen sind, wie wir Ihnen darüber hinaus helfen können und erstellen dann einen Kostenvoranschlag.
Termin – vor Ort in Wien oder begleitet aus der Ferne.
Check & Absicherung – Prüfung und gemeinsames Trennen offener Verbindungen.
Zusammenfassung – was war, was ist, was bleibt zu tun.
Häufige Fragen
Was kostet das?
Der Aufwand unterscheidet sich je nach Geräten und Umfang. Nach der kostenpflichtigen Erstberatung erhalten Sie ein Angebot, bei klar abgegrenztem Umfang mit Fixpreis. Eine tatsächliche Beauftragung erfolgt erst danach.
Kann mein:e Ex sehen, dass ich das prüfe?
In vielen Fällen nicht – manche Sicherheitsmaßnahmen sind aber sichtbar. Deshalb gehen wir behutsam vor und besprechen heikle Schritte vorab mit Ihnen.
Muss ich mein Gerät abgeben?
In der Regel arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen; das Gerät bleibt bei Ihnen.
Was, wenn nichts gefunden wird?
Dann haben Sie Gewissheit – das bestmögliche Ergebnis. Der vereinbarte Preis gilt unabhängig davon, ob etwas gefunden wird: Sie beauftragen die fachliche Prüfung, nicht einen „Fund". Wir arbeiten dabei nach dem Sorgfaltsmaßstab, der für Sachverständige gilt.
Ist das ein Gutachten fürs Gericht?
Nein, es ist ein Sicherheits-Check. Brauchen Sie ein gerichtsverwertbares Ergebnis, sagen wir es Ihnen und zeigen den passenden Weg.
Sich Klarheit holen
Schildern Sie uns kurz Ihre Situation – ein paar Stichworte genügen. Wir melden uns und sagen Ihnen, ob und wie wir helfen können.
Dieser Themenblock richtet sich an Privatpersonen.
Für Privatpersonen
Jede Beauftragung beginnt mit einer kostenpflichtigen Erstberatung, in der wir Ihre Situation einordnen und abschätzen, wie wir Ihnen helfen können. Ein konkreter Auftrag kommt erst mit einem schriftlichen Angebot zustande. Erstberatung, Angebot, Leistungserbringung und Rechnungslegung für Privatpersonen erfolgen über unseren Kooperationspartner; Vertragspartei ist damit nicht die Skarpa Digitalforensik GmbH. Für jede Datensicherung ist ein geeigneter Nachweis Ihres Eigentums an den betroffenen Geräten und Konten notwendig (z.B. Rechnung, Einantwortungsurkunde, Verträge...). Wir sichern ausschließlich Daten, welche öffentlich einsehbar sind oder zu welchen Sie nachweislich einen berechtigten Zugang besitzen.